FAQ

(Häufig gestellte Fragen)

  1. Wann kann ich die prak­tis­che Führerschein­prü­fung wieder­holen?
  2. Wie läuft die prak­tis­che Führerschein­prü­fung ab ?
  3. Einzelne Ele­mente in der prak­tis­che Führerschein­prü­fung:
  4. Wann kann ich früh­estens an der prak­tis­chen Führerschein­prü­fung teil­nehmen?
  5. Wie lange ist eine bestandene the­o­retis­che Führerschein­prü­fung gültig?
  6. Wann kann ich die the­o­retis­che Führerschein­prü­fung wieder­holen?
  7. Wie viele Fehler­punk­te darf ich bei der the­o­retis­che Führerschein­prü­fung höch­stens haben?
  8. Wie läuft die the­o­retis­che Führerschein­prü­fung ab ?
  9. Wie schw­er sind  die Führerschein­prü­fun­gen ?
  10. Wann kann ich zur Führerschein­prü­fun­gen ?
  11. Wann find­et The­o­rie­un­ter­richt zur Führerschein­aus­bil­dung statt?
  12. Wie lange dauert es, einen Führerschein zu machen?
  13. Welch­es Lehr­ma­te­r­i­al wird benötigt ?
  14. Kann ich einen Fest­preis vere­in­baren?
  15. Was kostet mich der Führerschein ?
  16. Wann kann ich mit dem The­o­rie­un­ter­richt begin­nen?
  17. Nach wie vie­len The­o­ri­es­tun­den kann ich mit der Prax­is begin­nen?
  18. Was ist die Fahrerlaub­nis auf Probe (Probezeit)?
  19. Zu welchen Zeit­en find­et die Prax­isaus­bil­dung statt?
  20. Wie viele Fahrstun­den benötige ich?
  21. Wann kann ich mit dem Führerschein begin­nen-Begleit­ets Fahren?

Wann kann ich die praktische Führerscheinprüfung wiederholen?

Bei Nichtbeste­hen darf­st Du Deine  Prü­fung nach 14 Tagen wieder­holen. Eine Verkürzung nach ein­er Woche ist möglich wenn 3 Fahrübun­gen mit eine Fahrdauer von 90 Minuten gemacht wer­den.

Wie läuft die praktische Führerscheinprüfung ab?

Bei der Klasse B dauert die prak­tis­che Führerschein­prü­fung 45 Minuten. Die reine Fahrzeit beläuft sich in der Regel auf ca. 35 Minuten. Der Prüfer kann die prak­tis­che Führerschein­prü­fung sowohl verkürzen, wenn er der Mei­n­ung ist, das Du das Fahrzeug und die Sit­u­a­tio­nen beherrschst, als auch ver­längern, wenn Du zum Beispiel in einem Stau ges­tanden hast.(geschieht sel­ten) Um wieviel die Prü­fungs­fahrt verkürzt oder ver­längert wird liegt einzig und allein im Ermessen des Prüfers.

Einzelne Elemente in der praktische Führerscheinprüfung:

  • Die Fahrtech­nis­che Vor­bere­itung, d.h. richtige Sitze­in­stel­lung, Ein­stel­lung der Rück­spiegel und Anle­gen des Sicher­heits­gurts sowie ver­traut­sein mit den Bedi­enung­sein­rich­tun­gen.
  • Das Ver­hal­ten beim Anfahren, d.h. der Prüfer will sehen, ob Du den rück-wär­ti­gen Verkehr beobacht­est und die Gangschal­tung beherrschst.
  • Während der Fahrt hat der Prüfer ein Augen­merk auf Deine Geschwindigkeit, die angepaßt, d.h. nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam sein sollte — zügig dort wo es geht und vor­sichtig dort wo es sein muß — und auf den Sicher­heitsab­stand zum voraus­fahren­den Fahrzeug und darauf, daß Du Dich durch die Fahrzeugbe­di­enung und durch seine Anweisun­gen nicht ablenken lässt.
  • Das Ver­hal­ten an Kreuzun­gen wie deren Beobach­tung, Geschwindigkeit und Brems­bere­itschaft, Abstellen des Motors bei län­gerem Halt, Beobach­tung, Blinken und Schul­terblick — tot­er Winkel — beim Abbiegen und richtiges Einord­nen sowie richtiges Ver­hal­ten gegenüber Fußgängern.
  • Das Ver­hal­ten inner­halb der Ortschaft, wie  vorauss­chauen­des Fahren und eine gute Spiegel­beobach­tung wie ca. alle 4 Sekun­den in die Spiegel schauen., wie Deine Beobach­tung und Reak­tion auf Verkehr und Fahrbahnbeschaf­fen­heit, die richtige Fahrbahn­be­nutzung (z.B. auf der Auto­bahn), das Fahren bei höheren Geschwindigkeit­en und die Aus­nutzung v. Über­holmöglichkeit­en.
  • Zum Abschluß der Fahrt will der Prüfer noch sehen, daß du das Fahrzeug verkehrs­gerecht abstellst und sich­ern kannst und vor dem Aussteigen erst den Verkehr beobacht­est wie Schul­terblick — tot­er Winkel , bevor er Dir zur bestande­nen Prü­fung grat­uliert.

Anson­sten gilt auch hier – ein­fach ruhig bleiben während der Prü­fung. Jed­er Prüfer ist dazu ange­hal­ten, dem Fahrschüler den Führerschein auszuhändi­gen. Dieser muss ihm nur beweisen, dass er ihn auch ver­di­ent hat.

Wann kann ich frühestens an der praktischen Führerscheinprüfung teilnehmen?

Früh­estens ein Monat vor Erre­ichen des erforder­lichen Min­destal­ters.

Wie lange ist eine bestandene theoretische Führerscheinprüfung gültig?

Deine  bestandene the­o­retis­che Führerschein­prü­fung ist 12 Monate gültig. Inner­halb von 12 Monat­en nach der the­o­retis­che Führerschein­prü­fung ist Deine  prak­tis­che Führerschein­prü­fung abzule­gen.

Wann kann ich die theoretische Führerscheinprüfung wiederholen?

Bei Nichtbeste­hen darst Du Deine the­o­retis­che Führerschein­prü­fung reg­ulär nach 14 Tagen wieder­holen. Eine Verkürzung der Wartezeit  ist möglich. Nach 3 Tagen kannst du die the­o­retis­che Führerschein­prü­fung wieder­holen, wenn du 2 The­o­ri­ethe­men besuchst. Heißt wir sehen uns dann nochmal  zum The­o­rie­un­tericht.

Wie viele Fehlerpunkte darf ich bei der theoretische Führerscheinprüfung höchstens haben?

Du darf­st für die Klassen B, A(-) und A1 höch­stens 10 Fehler­punk­te machen. Dabei gilt auch für 2 x falsch beant­wortet Vor­fahrts­fra­gen mit je 5 Fehler­punk­ten = 10 Punk­te diese als  nicht bestanden. Für die Mofa-Prüf­bescheini­gung sind höch­stens 7 Fehler­punk­te erlaubt

Wie läuft die theoretische Führerscheinprüfung ab?

Die the­o­retis­che Führerschein­prü­fung machst an einem Com­put­er. Dort erhälst du vom Prüfer (wie früher bei den  Frage­bö­gen),  30 Fra­gen  beste­hend aus 20 Grund­fra­gen und 10 klassen­spez­i­fis­che Fra­gen. Hier darf­st Du max­i­mal 10 Fehler­punk­te haben um die the­o­retis­che Führerschein­prü­fung zu beste­hen – aber es dür­fen keine zwei Fra­gen mit der Wer­tigkeit von 5 Fehler­punk­ten sein, denn auch dann gilt die the­o­retis­che Führerschein­prü­fung als nicht bestanden.

Soll­test Du deinen beste­hen­den Führerschein erweit­ern, brauchst  Du nur 20 Fra­gen zu beant­worten ( 10 und 10), allerd­ings darf­st Du auch nur 6 Fehler­punk­te haben.

Im Übri­gen hast Du genü­gende 45 Minuten Zeit.Wenn du gut vor­bere­itest bist reichen 10 Minuten. In Berlin emp­fiehlt es sich 1 Stunde vor Ende der Öff­nungszeit­en da zu sein, falls mal ein größer­er Andrang herrscht sind.

Schon jet­zt drück­en wir Dir an dieser Stelle für Deine the­o­retis­che Führerschein­prü­fung die Dau­men!

Wie schwer sind  die Führerscheinprüfungen?

Die the­o­retis­che Führerschein­prü­fung : Hier hil­ft nur – LERNENLERNENLERNEN. Du hast aber genug Zeit, um Dich mit den Fra­gen (immer­hin fast 1000!!) auseinan­der zu set­zen. Den „Druck“ den Du während der the­o­retis­che Führerschein­prü­fung hast, hängt immer von Dein­er Ein­stel­lung und Dein­er Art zu ler­nen ab. Wenn Du Dich angemessen vor­bere­it­etes ist es ein­fach­er als man denkt. Neben der Regelmäßigkeit zu ler­nen ist eine pos­i­tive entspan­nte Ein­stel­lung sehr hil­fre­ich. Die Möglichkeit der Wieder­hol­ung bleibt Dir ja immer noch. Wir  drück­en Dir die Dau­men.

Bei guter Vor­bere­itung ist die Prü­fung leicht zu schaf­fen. Eine gute Vor­bere­itung der Führerschein­prü­fung gibt Dir ein entspan­ntes Gefühl und hält das Lam­p­en­fieber in Gren­zen. Je sicher­er Du bist in Deinem Fahren und Denken um so weniger bist Du Opfer von Prü­fungsäng­sten. Je mehr Du Sit­u­a­tio­nen Du erleb­st , je ver­schiedenar­tiger Deine Erfahrung im Straßen­verkehr sind, um so mehr meis­terst Du auch Neues, Unbekan­ntes.

Jed­er Prüfling ist etwas  nervös. Aber der Grad der Anspan­nung wird durch unsere gemein­same Vor­bere­itung im wesentlichen mitbes­timmt. In der Führerschein­prü­fungsitzt der Prüfer hin­ter dem Fahrlehrer. Dieser sagt Dir wohin die Reise geht. Alles ist so wie Du es schon kennst. Rich­tungsangaben, wie rechts oder links. Auf­gaben wie Ein­parken, Gefahrbrem­sung, Umkehren oder das Auf­fahren auf die Auto­bahn. Panik ist nicht Dein Fre­und. Bleib entspan­nt, Du bist in guten Hän­den.

Wann kann ich zur Führerscheinprüfungen?

Ein­fach gesagt, wenn Du „gut genug“ bist. Bei der The­o­rie ist das ein­fach — wenn Du in unserem Theror­ie-Lern-Cen­ter alle Fra­gen ( fast 1000) zu 100% richtig beant­wortes.

In der Prax­is ist das etwas schwieriger. Hier bespricht  der Fahrlehrer mit Dir gemein­sam wann Du soweit bist, die Prü­fung zu beste­hen. Das macht nur Sinn wenn Du wirk­lich fahren kannst. Dieses wirk­liche Fahren kön­nen kommt natür­lich erst nach vie­len Jahren. In der Führerschein­prü­fung mußt Du ” nur ” beweisen, dass Du wed­er für Dich noch für die andere  Verkehrsteil­nehmer eine Gefahr darstellst und Du die Verkehrsregeln kennst und sie natür­lich auch richtig befol­gst.

Rein rechtlich gese­hen kannst Du 3 Monate vor dem Erre­ichen des Min­destal­ters zur the­o­retis­che Führerschein­prü­fung. Bedin­gung ist dass Du auch die entsprechen­den The­o­ri­ethe­men in der Fahrschule gemacht hast.

Bei der prak­tis­chen Führerschein­prü­fun­gen kannst Du auch erst früh­estens einen Monat vor dem Geburt­stag der für die Fahrerlaub­nis erforder­lich ist, die Prü­fung able­gen. Ausser­dem müssen hier alle Son­der­fahrten absolviert sein.

Wann findet Theorieunterricht zur Führerscheinausbildung statt?

  • Wir bieten unseren The­o­rie­un­ter­richt in
    Deutsch am Dien­stag und Don­ner­stag in der Zeit von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr an.  Am in Deutsch Sam­stag von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr gle­ich 2 The­men a 90 Minuten
  • Englisch am Mon­tag und Mittwoch in der Zeit von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Wie lange dauert es, einen Führerschein zu machen?

Hier darf unter­schieden wer­den. 1.) Wir bieten an, deine  Führerschein­aus­bil­dung in 10 Tagen in Form eines Inten­siv­train­ing. Hier machst Du an 7 Tagen je 2 The­o­rithe­men und ca. 3 x Fahrübun­gen am Tag. Darüber hin­aus bieten wir Ferienkurse

Die Rege­laus­bil­dung dauert ca. 2 — 3 Monate.

2.)  Bei allen gilt die Vor­raus­set­zung, dass der Weg über die Behör­den abgeschlossen ist. Heißt, Du hat­test Deinen Ter­min beim Bürg­er­amt und hast dort Deinen Führerschein beantragt. Die Laufzeit bei den Behör­den in Berlin dauert zu Zeit etwa 2–3 Monate. Erst nach Erhalt der Zulas­sung zum Erwerb des Führerscheins kannst Du Deine Führerschein­prü­fung able­gen. Mit der Aus­bil­dung in der Fahrschule Berlin Schöneberg kannst du sofort begin­nen.

Welches Lehrmaterial wird benötigt?

Neben der Anwe­sen­heit­spflicht in der The­o­rie, brauchst Du eine Anmel­dung in unserem The­o­rie-Lern-Cen­ter. Dort bere­itest Du Dich mit­telst ein­er Mul­ti­ple Choice Soft­ware auf Deine the­o­retis­che Führerschein­prü­fung vor. Dazu erhälst Du noch eine App die Du Offline nutzen kannst. Sobald Du Wifi hast verbind­est Du Dich und machst ein update mit Deinem The­o­rie-Lern-Cen­ter. Dort weist Du immer wieviel % Dein Lern­stand beträgt. Büch­er gibt sowohl in Papi­er als auch Dig­i­tal.

Kann ich einen Festpreis vereinbaren?

Nein! Hier beste­ht die Gefahr bei ein­er Summe X die Prü­fung beste­hen zu müssen. Wer so etwas anbi­etet hat nicht das Wohl des Fahrschülers und der All­ge­mein­heit im Blick, son­dern ver­fol­gt wohl andere Inter­essen. Da jed­er indi­vidu­ell viele Fahrübun­gen benötigt um sich­er die Führerschein­prü­fung zu beste­hen und keine Gefahr für sich und andere zu sein, hat der Geset­zge­ber dies ver­boten. Wer so etwas anbi­etet han­delt also geset­zeswidrig.   Nur eine gute  Aus­bil­dung min­dert die Gefahr in einen Unfall ver­wick­elt zu wer­den. Jed­er Unfall ist teur­er !!! als eine gute Führerschein­aus­bil­dung.

Was kostet mich der Führerschein?

Nun, ver­glichen mit West-Deutsch­land kostet der Führerschein nur die Hälfte. Doch wieviel ist das ?   Die Führerscheinkosten set­zen sich aus vie­len Fak­toren zusam­men.

  • Kosten für den The­o­rie­un­ter­richt ( 19 % Mehrw­ert­s­teuer)
  • Lehr­ma­te­r­i­al                               ( 19 % Mehrw­ert­s­teuer)
  • Fahrübun­gen                              ( 19 % Mehrw­ert­s­teuer)
  • Son­der­fahrten                            ( 19 % Mehrw­ert­s­teuer)
  • Prü­fungs­fahrt                             ( 19 % Mehrw­ert­s­teuer)
  • Prü­fungs­ge­bühr bei TÜV oder Dekra
  • XXX Indi­vidu­eller Fak­tor

ergibt einen Berlin­er Durch­schnittspreis ab ca.  1350,00 € für den Aut­oführerschein   ab ca.  1000,00 € für den Motor­rad­führerschein (Voraus­set­zung ist die Erfahrung im Strassen­verkehr mit z.B. Aut­oführerschein.

Wann kann ich mit dem Theorieunterricht beginnen?

Sofort ! Nach­dem Du mit der Fahrschule einen Aus­bil­dungsver­trag abgeschlossen hast.

Nach wie vielen Theoriestunden kann ich mit der Praxis beginnen?

Sofort. Du kannst jed­erzeit in die  the­o­retis­che und prak­tis­che Führerschein­aus­bil­dung ein­steigen. Das macht auch Sinn. Alle Welt benei­det unser Land um die Duale Aus­bil­dung. Heißt,  wer schon fährt tut sich leichter den The­o­ri­eteil zu ler­nen. Während der  prak­tis­chen Fahrübung machst Du viele Erfahrung, die Dich beim Ler­nen unter­stützen. Gle­ichzeit­ig kannst Du andere Mitschüler an Deinen Erfahrun­gen teil­haben lassen.

Weil sich das in der Prax­is bewährt hat, hat der Geset­zge­ber dies auch als verpflich­t­ent erk­lärt.

Was ist die Fahrerlaubnis auf Probe (Probezeit)?

Fahran­fänger, die erst­mals einen Führerschein der Klasse B, A oder A1 erwer­ben, erhal­ten ihn “auf Probe”. Die Probezeit begin­nt mit dem Tag der Ersterteilung (Datum auf dem Führerschein) und dauert zunächst zwei Jahre.

Die Probezeit kann verkürzt wer­den, indem man ein FSF-Sem­i­nar Frei­williges Sem­i­nar für Fahran­fänger) absolviert. Sie wird ver­längert, wenn man mit einem schw­er­wiegen­den Ver­stoß (A-Ver­stoß) oder zwei weniger schw­er­wiegen­den Ver­stößen (B-Ver­stoß) auf­fäl­lig wird. Die häu­fig­sten Auf­fäl­ligkeit­en sind z. B. Geschwindigkeit­süber­schre­itun­gen, Über­holen im Über­holver­bot, Rotlichtver­stöße, Fahrerflucht, Unter­schre­it­en des Min­destab­stands usw.

Bere­its seit dem 1.11.1986 erhal­ten Führerschein­neulinge der alten Fahrerlaub­nisklassen eins bis drei ihre Fahrerlaub­nis nur auf Probe. Primäres Ziel der Ein­führung war die Reduzierung von Unfällen, die von Fahran­fängern verur­sacht wur­den.

Mit der Ein­führung der Fahrerlaub­nisverord­nung (FeV) zum 1.1.1999 haben sich allerd­ings einige wichtige Vorschriften zur Fahrerlaub­nis auf Probe geän­dert.

Hier alles Wis­senswerte rund um den Führerschein auf Probe:

Beginn und Ende der Probezeit:
Die Probezeit begin­nt am Tag der Ausstel­lung und endet nach zwei Jahren mit Ablauf dieses Tages. Das Ablauf­da­tum ist im Führerschein einge­tra­gen.

  • Ver­war­nungs- und Bußgelder:
    Ver­war­nungs­gelder haben kein­er­lei Auswirkung auf den Probe-Schein. Alle Ver­stöße inner­halb der Probezeit, die zu Punk­ten in Flens­burg, Fahrver­boten oder Führerscheinentzug führen, haben die soge­nan­nte Nach­schu­lung zur Folge.
  • Art der Delik­te:
    Die bußgeld­be­wehrten Verkehrsver­stöße und Verkehrsstraftat­en wer­den in zwei Kat­e­gorien eingeteilt, soge­nan­nte A- und B-Ver­stöße.
    Unter Abschnitt A fall­en schw­er­wiegende Zuwider­hand­lun­gen; dies sind die meis­ten Verkehrsstraftat­en (außer Kennze­ichen­mißbrauch, § 22 StVG) sowie die “gängi­gen” Ord­nungswidrigkeit­en (Geschwindigkeits-, Abstands-, Rotlicht-, Vor­fahrts-, Über­holver­stöße etc.). Unter Abschnitt B fall­en weniger schw­er­wiegende Delik­te, wie z.B. Ver­stöße gegen die StV­ZO (beispiel­sweise Über­schre­itung des TÜV-Ter­mins um mehr als 8 Monate usw.).
    Eine Nach­schu­lung wird fäl­lig, wenn der Führerschein­neul­ing inner­halb der Probezeit einen A-Ver­stoß oder zwei B-Ver­stöße bege­ht. Gle­ichzeit­ig ver­längert sich die Probezeit auf 4 Jahre!
  • Nach­schu­lung:
    Die Nach­schu­lungskurse wer­den für auf­fäl­lig gewor­dene Fahran­fänger durchge­führt. Dazu gehören mehrere The­o­riesem­inare (4 Sitzun­gen zu je 135 Minuten), in denen die einzel­nen Verge­hen besprochen wer­den sowie eine Fahrprobe (min­destens 30 Minuten), bei der ein Prüfer den Nach­schüler bew­ertet. Die Kurse wer­den von den Fahrschulen ange­boten und durchge­führt. Für die Teil­nahme sind 35o € (je nach Fahrschule) zu entricht­en. Es müssen alle Kurse­le­mente der Nach­schu­lung voll­ständig und inner­halb der von der Straßen­verkehrs­be­hörde geset­zten Frist besucht wer­den.
  • Weit­ere Ver­stöße inner­halb der Probezeit:
    Wer nach Teil­nahme an der Nach­schu­lung inner­halb der Probezeit wieder einen A-Ver­stoß oder zwei B-Ver­stöße bege­ht, wird von der Verkehrs­be­hörde gebeten, inner­halb von 2 Monat­en an ein­er verkehrspsy­chol­o­gis­chen Beratung teilzunehmen. Diese Beratung ist frei­willig, wird aber wärm­stens emp­fohlen, da sie zweier­lei Vorteile mit sich bringt: Erstens wird ein Punk­ter­abatt von 2 Punk­ten gewährt und zweit­ens bleiben Ver­stöße, die der Kan­di­dat inner­halb der 2-Monats-Frist began­gen hat, unberück­sichtigt und führen nicht zum Entzug der Fahrerlaub­nis.
  • Entzug der Fahrerlaub­nis:
    Nimmt der auf­fäl­lig gewor­dene Führerschein­neul­ing nicht an der Nach­schu­lung teil, oder bege­ht er inner­halb von 2 Monat­en nach der Ver­war­nung und Infor­ma­tion zur verkehrspsy­chol­o­gis­chen Beratung einen weit­eren A-Ver­stoß oder zwei weit­ere B-Ver­stöße, so wird im die Fahrerlaub­nis ent­zo­gen. Er muß dann die the­o­retis­che und prak­tis­che Führerschein­prü­fung der beantragten Klasse wieder­holen.

Auszug der Ver­stöße nach A und B, die zum Auf­bausem­i­nar führen

Nach “A” ein­ma­liger Ver­stoß:

  1. Ver­stoß gegen das Rechts­fahrge­bot bei Gegen­verkehr, beim Über­holtwer­den oder bei Unüber­sichtlichkeit.
  2. Zu schnelles Fahren bei Unüber­sichtlichkeit oder an Straßenkreuzun­gen, Straßenein­mün­dun­gen oder Bah­nübergän­gen.
  3. Über­schre­it­en der zuläs­si­gen Höch­st­geschwindigkeit um mehr als 20 km/h
  4. Ungenü­gen­der Sicher­heitsab­stand bei ein­er Geschwindigkeit von mehr als 80 km/h
  5. Ver­botenes Recht­süber­holen außer­halb geschlossen­er Ortschaften.
  6. Über­holen bei Unüber­sichtlichkeit oder bei unklar­er Verkehrslage und bei Über­holver­bot.
  7. Nicht­beacht­en der Vorfahrt.Wenden, Rück­wärts­fahren oder Fahren ent­ge­gen der Fahrtrich­tung — auf Auto­bah­nen oder Kraft­fahrstraßen.
  8. Falsches Ver­hal­ten gegenüber öffentlichen Verkehrsmit­teln und Schul­bussen.
  9. Beim Rechtsab­biegen mit Grünpfeil vor dem Rechtsab­biegen nicht ange­hal­ten.
  10. Nicht­beach­tung des Rotlichts, grobes Nicht­beacht­en des STOP-Zeichens.
  11. Gebrauch oder Ges­tat­ten des Gebrauchs von Fahrzeu­gen ohne Zulas­sung oder ohne Betrieb­ser­laub­nis.
  12. Führen eines Kraft­fahrzeugs unter Alko­hol

Nach “B” zweima­liger Ver­stoß:

  1. Nicht tan­gen­tiales Linksab­biegen unter Gefährdung ander­er Verkehrsteilnehmer.Fahren eines Fahrzeugs mit weniger als 1,6 mm Pro­filtiefe an den Reifen.
  2. Fahren ohne Licht oder nur mit Stan­dlicht bei erhe­blich­er Sicht­be­hin­derung außer­halb geschlossen­er Ortschaften.
  3. Führen eines Fahrzeugs mit man­gel­haft gesichert­er Ladung unter Beein­träch­ti­gung der Verkehrssicher­heit.
  4. Über­schre­it­en der Anmelde­frist zur TÜV-Unter­suchung um mehr als acht Monate.
  5. Führen eines man­gel­haften Fahrzeugs.
  6. Führen eines Fahrzeugs unter Über­schre­it­en der zuläs­si­gen Abmes­sun­gen

Zu welchen Zeiten findet die Praxisausbildung statt?

Unsere Fahrschule in Berlin Schöneberg/Steglitz bietet Fahrübun­gen von Mon­tag bis Sam­stag. Im Som­mer kann dies bed­ingt durch die Nacht­fahrt bis Mit­ter­nacht sein. Der frühe Vogel startet bei und um 8:00 Uhr.

Wie viele Fahrstunden benötige ich?

Stich­wort indi­vidu­eller Fak­tor.

Fra­gen nach Pflicht­fahrten lassen sich nur mit Son­der­fahrten beant­worten. Diese sind einzig verpflichtet. Dazu zählen Auto­bahn- Über­land- und Nacht­fahrt. Alle weit­eren Übungs­fahrten sind abhängig vom eige­nen Lern­ver­hal­ten. Man kann sich hier mit der Sta­tis­tik behelfen, Leben­salter = Anzahl der Fahrübun­gen ( 80 Minuten). Nun die Sta­tis­tik ist hier nur grob zu sehen. Wir hat­ten einen Rent­ner mit nur 30 Übungsstun­den und einen Schüler mit mehr. Sportler schnei­den hier grund­sät­zlich bess­er ab.  Der Durch­schnitt liegt tat­säch­lich bei etwa 16 Fahrübun­gen + Son­der­fahrten.

Wann kann ich mit dem Führerschein beginnen- Begleitetes Fahren?

Seit dem 01.02.2006 wird der Mod­el­lver­such “Begleit­etes Fahren ab 17 in Berlin durchge­führt. Ab diesem Stich­tag darf eine Fahrerlaub­nis (Klasse B oder BE) bere­its ab dem17. Geburt­stag erteilt wer­den. Jedoch sind dabei fol­gende Aufla­gen einzuhal­ten:

  • bis zum 18. Geburt­stag darf nur in Begleitung ein­er erwach­se­nen und erfahre­nen Per­son gefahren wer­den (Die Per­son muss namentlich in der Prüf­bescheini­gung einge­tra­gen sein, dabei ist es auch möglich, mehrere Begleit­per­so­n­en ein­tra­gen zu lassen)
  • Die Begleit­per­son muss min­destens 30 Jahre alt sein
  • Die Begleit­per­son muss min­destens 5 Jahre eine Pkw-Fahrerlaub­nis besitzen
  • Die Begleit­per­son darf max­i­mal drei Punk­te im Verkehrszen­tral­reg­is­ter haben
  • Die Fahrerlaub­nis ist nur in Deutsch­land gültig­W­er sich jet­zt entschlossen hat, bere­its mit 16 anzufangen,um pünk­tlich zu seinem 17.Geburtstag fer­tig zu sein, kann bere­its jet­zt die Anträge stellen. Die Ein­willi­gung von den Erziehungs­berechtigten muss dabei bestehen.Ab 16 1/2 Jahren kann der Antrag gestellt wer­den, jedoch nur in Begleitung der/der Erziehungsberechtigten.Des Weit­eren müssen fol­gende Unter­la­gen mit­ge­bracht wer­den:
  • Per­son­alausweis bzw. Pass
  • Licht­bild (35x45 mm, Halbpro­fil ohne Kopf­be­deck­ung)
  • Seht­est­bescheini­gung (nicht älter als 2 Jahre)
  • Nach­weis der Unter­weisung in leben­sret­ten­den Sofort­maß­nah­men
  • Für jede Begleit­per­son muss ein For­mu­lar aus­ge­füllt wer­den
  • Per­son­alien der Begleitperson/en
  • Unter­schrift + Kopie des Führerscheins der Begleitperson/en
    Hier gibt es den Antrag : Anlage zum Antrag Begleit­etes Fahren ab 17
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